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Wie Wasser einen Ausschlag heilte


Allergie


Montag morgen, die Kinder sind in der Schule, der Haushalt einigermaßen in Ordnung gebracht: Endlich Zeit, um mich meinen Aufgaben zu widmen, für die ich Ruhe brauche. Doch ich sitze kaum eine halbe Stunde am Laptop, als das Telefon klingelt, ungewöhnlich für diese frühe Stunde. „Schule“ lese ich auf dem Display. „Was ist denn jetzt schon wieder? Hoffentlich kein Unfall“, denke ich alarmiert und – zugegeben – auch leicht genervt, und greife zum Hörer.

Viktoria, unsere Tochter, habe einen starken Ausschlag im Nacken, berichtet mir die Sekretärin. Ich möge bitte kommen, denn die Lehrerin befürchte einen anaphylaktischen Schock. „Seltsam“, wundere ich mich, „Viktoria hatte doch noch nie irgendeinen Ausschlag“. Trotzdem versichere ich ihr, mich natürlich sofort auf den Weg zu machen, um die mysteriöse Hautveränderung persönlich zu begutachten. Vorbei ist es mit der unterbrechungsfreien Musestunde!


Als ich gerade auflegen will, kommt mir noch ein Geistesblitz: Viktorias Trinkflasche. Ihr Wasser für die Schule hatte ich an diesem Morgen speziell energetisiert, mit bestimmten Heilgebeten versehen. Ich hatte keinen konkreten Anlass dazu, ich tat es spontan, aus dem Bauch heraus.


Das Heilmittel existiert bereits


Gelernt habe ich diese Technik in der Schule der Heilkunst. Und seitdem uns Annette, Ärztin und Leiterin der Schule, in die alten Formeln eingewiesen und in ihrem Umgang geschult hat, informiere ich nun hin und wieder unsere Getränke und flüssigen Medikamente mit diesen kraftvollen Schwingungen, damit sie heilend auf Körper, Geist und Seele wirken können.


„Sagen Sie bitte der Lehrerin , Viktoria soll von ihrer mitgebrachten Wasserflasche trinken. Regelmäßig und in kleinen Schlucken“, formuliere ich schnell noch meine Eingebung als Auftrag an die Schulsekretärin. Und bevor diese sich darüber wundern kann, füge ich erklärend hinzu, dass ich am Morgen Viktorias homöopathisches Konstitutionsmittel ins Wasser gegeben hätte. Das wirke sicher auch bei Ausschlag. Die Sache mit den Heilgebeten zu erklären, ist mir nun wirklich zu kompliziert.


Wasser heilt Ausschlag


Wenig später stehe ich schon im Klassenraum. Der Weg zur Schule ist nicht weit. Viktoria sitzt im Stuhlkreis, die Wasserflasche in der Hand, die Lehrerin kniet neben ihr. Ein Blick aus deren Augen spiegelt mir Bedauern. „Oh je“, erschrecke ich, „die Lage scheint tatsächlich ernst zu sein“. Doch als ich näher komme, deutet die Lehrerin nur entschuldigend auf Viktorias Nacken: „Da war er, der Ausschlag!“. Ich schaue angestrengt und entdecke fast nichts, allenfalls ein paar kleine rote Pünktchen. Mehr ist nicht zu sehen. Dafür werde ich extra von zu Hause geholt? In mir steigt neben Erleichterung über die Unversehrtheit meines Kindes auch Ärger auf.


Ich will gerade Luft holen und meinem Unmut zumindest einen kleinen Ausdruck verleihen, als mir das Wasser wieder in den Sinn kommt. Natürlich! Viktoria muss ja nach Aufforderung durch die Sekretärin immer wieder brav davon getrunken haben. Sollte davon etwa der Ausschlag so schnell verschwunden sein? Das wäre ja unglaublich! So wie mir Lehrerin und Mitschüler den Ausschlag schildern, muss er wirklich heftig gewesen sein. Mit starker Schwellung, Rötung und roten Pünktchen. Er habe sich schnell ausgebreitet, wohl ausgelöst durch einen wollenen Faden an Viktorias neuem Namensschild.


Auch die Lehrerin ist leicht fassungslos, als sie mir beschreibt, wie sie beobachtet habe, dass sich der Ausschlag mit jedem Schluck aus der Flasche zurückgezogen habe, immer mehr abgeschwollen und verblasst sei. Sie habe gedacht, es handele sich wirklich um einen Notfall, fügt sie entschuldigend hinzu. Was denn Viktoria da getrunken habe? Ich zögere kurz angesichts der großen aufmerksamen Zuhörerrunde im Stuhlkreis, beschreibe dann aber, dass Wasser die Fähigkeit habe, Informationen aufzunehmen und zu transportieren. Ich hätte diese Möglichkeit genutzt und mit einer bestimmten Methode, in der ich ausgebildet worden sei, ganz viel Liebe und Heilkraft hinein gebetet, das Wasser also mit der Kraft meines Herzens gesegnet. „Hat wohl gewirkt“, kommentiert Viktorias Lehrerin, der es immer noch unangenehm ist, mich wegen dieser Angelegenheit extra in die Schule geholt zu haben. Und das Mädchen auf dem Stuhl neben mir fragt neugierig: „Darf ich auch mal davon trinken?“


Preema


Bild: Preema Luft


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